In der heutigen Geschäftswelt stehen Führungskräfte vor immer größeren Herausforderungen (laut einer Studie der Harvard Business School aus dem Jahr 2018 berichten 96 Prozent der Führungskräfte von einem Gefühl der Erschöpfung oder Burnout. Studien nach 2022 zeigen, dass die Covid-Maßnahmen den Stressfaktor noch weiter in die Höhe getrieben haben.). Bruce Springsteen musste alle Konzerte des Septembers absagen – er kann gerade nicht mehr. Ein Magengeschwür hält ihn auf. Kein Wunder nach fast 100 Shows hintereinander… Keiner ist davor befreit.
Die Anforderungen an ihre Rolle sind hoch, und der Druck, kontinuierlich gute Ergebnisse zu liefern, kann zu einem hohen Maß an Erschöpfung führen. In meinem eigenen Sommer-Urlaub habe ich viele Führungskräfte am Strand kennengelernt, die in der Tat „erschöpft“ in den Urlaub geflogen sind. Interessant war, dass die Wenigsten aber das Ziel hatten, diesem Zustand wieder zu entfliehen. Genau das Gegenteil habe ich oft gehört: „Es ist wie es ist, da muss ich durch!“ Für mich eine niederschmetternde Aussage, die ich für mich und mein Leben niemals sagen und akzeptieren würde.